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Suzukakia

Passend zum Blogevent „Kulinarisches aus Film und Literatur“ stelle ich dieses authentische Rezept vor. Es stammt aus dem Film „Zimt und Koriander„: Suzukakia. Diese traditionellen griechischen Fleischbällchen gehören zur Politiki Kuzina. Das ist die Küche von Konstantinopel.

Suzukakia sind würzige Fleischklößchen in aromatischer Tomatensauce. Der charakteristische Hauch von Zimt macht sie besonders. Diese Gewürzkombination ist unvergesslich.

Hier sehen Sie den passenden Filmausschnitt. Herr Vassilis erklärt, warum Zimt in die Fleischklößchen gehört.

Zubereitungszeit für Suzukakia: 15 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Portionen: 4 Personen

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Zutaten für griechische Suzukakia:

  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 250 g Tomaten, geschält
  • 1 große Zwiebel
  • 3 EL frische Petersilie, gehackt
  • 1 Ei
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL Zucker
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung der griechischen Fleischbällchen:

Zunächst bereiten wir die Basis vor. Schälen Sie die Zwiebel und hacken Sie sie sehr fein. Waschen Sie dann die Petersilie. Tupfen Sie sie trocken und hacken Sie sie ebenfalls fein. Beide Zutaten sind das Fundament für den authentischen Geschmack.

Vermischen Sie das Hackfleisch mit Zwiebel und Petersilie. Würzen Sie großzügig mit Kreuzkümmel und einer Prise Zimt. Denn dieses Gewürz macht den Unterschied. Fügen Sie danach das Ei hinzu. Würzen Sie außerdem mit Salz und Pfeffer.

Jetzt kommt der entscheidende Schritt. Verkneten Sie alle Zutaten gründlich mit sauberen Händen. Die Masse sollte gut durchmischt sein. So behalten die Bällchen später ihre Form.

Formen Sie längliche Bällchen von 6 bis 8 cm Länge. Diese traditionelle Form unterscheidet Suzukakia von runden Fleischbällchen. Achten Sie darauf, dass alle Bällchen ähnlich groß sind. Dann garen sie gleichmäßig.

Erhitzen Sie das Olivenöl in einer großen Pfanne. Braten Sie die Suzukakia rundherum goldbraun an. Verwenden Sie mittlere bis hohe Hitze. Dieser Schritt versiegelt die Oberfläche. So bleiben die Säfte im Inneren.

Bereiten Sie währenddessen die Tomatensauce zu. Würfeln Sie die geschälten Tomaten grob. Lassen Sie sie bei mittlerer Hitze zu einer Sauce einkochen. Schmecken Sie mit Zucker, Salz und Pfeffer ab. Fügen Sie auch eine Prise Zimt hinzu.

Geben Sie die Suzukakia vorsichtig in die Sauce. Lassen Sie sie 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln. Danach noch 5 Minuten ziehen lassen. So verbinden sich alle Aromen perfekt.

Profi-Tipps für perfekte Suzukakia:

Das Geheimnis liegt in der Balance der Gewürze. Der Zimt sollte nur dezent wahrnehmbar sein. Zu viel überdeckt nämlich den Fleischgeschmack. Verwenden Sie deshalb immer frisches Rinderhackfleisch. Lassen Sie es vor der Verarbeitung Zimmertemperatur annehmen.

Die längliche Form hat praktische Vorteile. Einerseits garen die Bällchen gleichmäßiger durch. Andererseits nehmen sie mehr Sauce auf. Feuchten Sie beim Formen die Hände an. So klebt das Fleisch nicht.

Variationen und Serviervorschläge:

Traditionell serviert man Suzukakia mit cremigem Kartoffelpüree oder Reis. Als moderne Variante eignen sich auch Bulgur oder Couscous. Ein Klecks griechischer Joghurt rundet das Gericht ab. Frische Petersilie passt ebenfalls perfekt dazu.

Für eine schärfere Note fügen Sie Cayennepfeffer hinzu. Als vegetarische Alternative ersetzen Sie das Hackfleisch. Verwenden Sie eine Mischung aus gewürzten Linsen und gehackten Walnüssen.

Ursprung und Geschichte:

Suzukakia stammen aus der Politiki Kuzina. Das ist die Küche der Griechen aus Konstantinopel. Heute heißt die Stadt Istanbul. Griechische Flüchtlinge brachten diese Tradition 1923 nach Griechenland mit. Die Verwendung von Zimt in herzhaften Gerichten ist typisch. Sie zeigt den orientalischen Einfluss.

Ein weiteres Rezept der Politiki Kuzina sind Artischocken a la polita – Αγκινάρες α λα πολίτα

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1 Kommentar

9 Meinungen zu “Suzukakia Rezept – Griechische Fleischbällchen wie im Film

  1. Evi sagt:

    Die ersten Szenen des Ausschnitts verbreiten bereits eine schöne Stimmung. Sieht vielversprechend aus, ich denke, den werd‘ ich mir besorgen. Danke für die Anregung und Danke für deine Teilnahme. Freut mich, dass du noch so etwas Schönes gefunden hast. 🙂 Ich mache auch ab und zu Zimt in meine Hackbällchen. 😉

  2. Susa sagt:

    An den Film habe ich auch sofort gedacht, er ist wunderschön. Kennst Du eigentlich den Unterschied zwischen Suzukakia und Keftedes?

  3. Susa sagt:

    Ah, genau den Unterschied meine ich. Bei uns in dem griechischen Teil der Familie heißen die Hackbällchen in Tomatensauce nämlich Keftedes (ohne Kreuzkümmel, aber mit Zimt) und ich komme immer durcheinander.

  4. Martina sagt:

    Gestern kochte ich das Gericht nach. Dabei fiel mir auf, dass in der Zutatenliste etwas fehlen muss, denn nach der Zugabe von Ei zum Hackfleisch ließen sich keine Bällchen formen. Ich gab ein paar Löffel Semmelbrösel dazu. Die Suzukakia waren sehr lecker, besonders durch die Kombination von Kreuzkümmel und Zimt.

  5. Frau_Mahlzahn sagt:

    Danke, danke, danke! Habe den Ausschnitt aus dem Film sehr genossen und werde gleich mal recherchieren gehen — Rezept ist auch schon notiert, meine Familie wird sich am Wochenende freuen!

    So long,
    Corinna

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