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Lockdown Stream als Inspiration fürs Paprikahendl

In dem inzwischen ewig anmutenden Lockdown wurde es zur Mode, dass gestreamt wird, was das Zeug hält. Das Phänomen findet sich nicht nur in der Kunst und Kultur Szene in der Theateraufführungen, Opern, Kabarett und Konzerte gestreamt werden, nein es findet sich natürlich auch in der Food Szene. 

So veranstaltete die Zeitung der standard einen Live Kochevent der übertragen wurde und zum Mit-kochen einlud. Ich schätze solche Inspirationen und war natürlich beim Paprikahendl Kochen von Max Stigl live mit dabei. Man nehme den vom Gault Millaut zum Koch des Jahres gekürten Max Stiegl und stecke ihn in eine Küche vor eine Kamera und schön hat man ein passendes Format entwickelt. (Das Video habe ich unten eingebunden). Ich fand die Sache recht amüsant und habe das Gericht natürlich auch nachgekocht und in unsere iss mich! Gläschen verpackt. 

Das Paprikahendl war gut, aber es gab noch Luft nach oben. 

Max Stiegl hat das ganz sympathisch präsentiert und er betreibt im Gut Purbach auch eine fabelhafte Küche, dennoch fand ich das Gericht bei mehrfachen Verkostungen ein bisschen flach, dabei hatte ich mich strikt an das Rezept gehalten. Mit fehlten ein bisschen die Säuren und auch die Tiefe war nicht ganz da, wo ich sie haben wollte. Zudem bin ich kein großer Fan vom eindicken mit Mehl. Es kam ein bisschen Obers (Sahne) und Grüner Veltliner dazu, ein paar Schluck Zitronesaft und Tomatenmark dazu.

Rezept für Paprikahendl

Zutaten: 

  • 1 kg Hühneroberschenkel
  • 500 ML Hühnersuppe
  • 400 Gramm Zwiebel
  • 150 ML Schlagobers 
  • 100 ML Weißwein – Grüner Veltliner oder ein anderer trockener Weißer
  • 35 Gramm Tomatenmark
  • 60 Gramm Butterschmalz
  • 5 Gramm Ingwer
  • 5 Gramm Knoblauch
  • 3 Gramm Edelsüßer Paprika
  • 2 Gramm Majoran
  • Abrieb einer Halben Zitrone
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:

Die Schenkel mit zerlassenem Butterschmalz einreiben, auf ein Blech geben, salzen und pfeffern. Dann das Bleck bei 220 Grad in den Ofen geben um die Keulen zu bräunen. Bei mir heißt das Programm „Umluftgrillen“ und Ziel der Übung ist es, dass das Fleisch gut Farbe bekommt. 

In der Zwischenzeit Schmalz in einen Reindl gebe und zergehen lassen. Die Zwiebeln fein hacken und im Schmalz anschwitzen. Dann den gehackten Knoblauch und Ingwer dazu geben und anbraten. Zum Schluss das Paprikapulver auch noch kurz anbraten. Jetzt den Majoran, Lorbeerblatt und die flüssigen Komponenten in den Topfe geben und köcheln lassen. Das Hühnerfleisch dazu geben und 30 Minuten köcheln lassen bis die Keulen innen gar sind. 

Nun 2/3 der Sauce in eine Vitamix oder ähnlichen Küchenmixer geben und zu einer feinen, sämigen Sauce verarbeiten. Diese kommt dann zurück in den Topf und man kann das Gericht mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Ich serviere dazu Spätzle oder Knödel.  

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