Saganaki – gebratener Käse wie in der griechischen Taverne

Saganaki – goldbraun gebratener Schafskäse mit Zitrone

Gebratener Käse ist in vielen Küchen zu Hause, und Saganaki ist die griechische Version. In Mitteleuropa kennen wir geschmolzenen Käse vor allem als Raclette oder Fondue. In Griechenland kommt er als knusprige Scheibe aus der Pfanne auf den Tisch.

In jeder Taverne steht Saganaki als Meze auf der Karte. Ein harter Schafskäse wird in Mehl gewendet, in Olivenöl goldbraun gebraten und mit Zitrone beträufelt. Dazu ein Glas Wein oder Ouzo – mehr braucht es nicht. Aber Vorsicht: Der Snack ist gehaltvoll.

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Welcher Käse für Saganaki?

Ich nehme Kefalotiri, einen gelben, harten Käse aus Schafs- oder Ziegenmilch. Auch Graviera oder Kasseri funktionieren. Wichtig ist, dass der Käse fest ist und beim Braten nicht zerläuft. Feta ist dafür zu weich. Der Name kommt übrigens vom kleinen Pfännchen mit zwei Griffen, in dem der Käse traditionell serviert wird.

Saganaki – gebratener Schafskäse

Harter griechischer Schafskäse, in Mehl gewendet, in Olivenöl goldbraun gebraten und mit Zitronensaft beträufelt.
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 5 Minuten
Gericht: Meze, Vorspeise
Küche: Griechisch

Zutaten
  

  • 1 Scheibe Kefalotiri harter griechischer Schafskäse
  • 1 Zitrone Saft
  • 1 Handvoll Mehl
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Methode
 

  1. Den Käse in Scheiben schneiden, die etwas dünner als ein Finger sind.
  2. Die Scheiben kurz in eine Schüssel mit warmem Wasser legen.
  3. Die Scheiben in Mehl wenden.
  4. In einer beschichteten Pfanne mit etwas Olivenöl goldbraun braten.
  5. Mit Zitronensaft beträufeln und sofort heiß servieren.

Notizen

Saganaki sofort essen – abgekühlt wird der Käse zäh.

Tipps für das perfekte Saganaki

Kurz ins warme Wasser: Das feuchtet die Oberfläche an. So bleibt das Mehl besser haften und bildet beim Braten eine dünne Kruste.

Beschichtete Pfanne: Käse klebt gern. In einer beschichteten Pfanne löst er sich sauber, sobald die Unterseite gebräunt ist.

Nicht zu dick schneiden: Etwas dünner als ein Finger ist ideal. Dann wird der Käse innen weich, bevor die Kruste zu dunkel wird.

Sofort servieren: Saganaki muss heiß gegessen werden. Kühlt der Käse ab, wird er gummiartig.

Was passt zu Saganaki?

Frisches Weißbrot, ein Bauernsalat und ein paar Oliven. Zusammen mit anderen kleinen Gerichten wird daraus ein ganzer Meze-Abend.

Häufige Fragen

Kann ich Halloumi für Saganaki nehmen?

Ja, Halloumi lässt sich ebenfalls gut braten. Er ist milder und quietscht etwas beim Kauen. Mehl brauchst du dafür nicht unbedingt.

Wird Saganaki flambiert?

In manchen Lokalen, vor allem außerhalb Griechenlands, wird der Käse am Tisch mit Brandy flambiert. Für mich ist die klassische Version mit Zitrone die bessere.

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4 Meinungen zu “Saganaki – gebratener Käse wie in der griechischen Taverne”

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