📅 Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2025
Die Geschichte der Chocolate Cherry Brownies
Diese wirklich leckeren Brownies habe ich bei 101 cookbooks gesehen, einem Blog, den ich gerne lese. Die Kombination aus intensiver Bitterschokolade und saftigen Kirschen ist ein Klassiker der amerikanischen Backkunst, der bereits in den 1980er Jahren in gehobenen Cafés und Bäckereien populär wurde.
Da die Schwiegereltern auf Besuch kamen und diese Süßes lieben, war die Gelegenheit gegeben, die Brownies mal auszuprobieren. Das Besondere dabei sind die eingelegten Kirschen, die sich im Brownie verteilen und für eine wunderbare Geschmacksexplosion sorgen. Dazu passt ideal Vanilleeis oder eine Kugel Kirscheis für die perfekte Geschmackssymphonie.
Diese Chocolate Cherry Brownies vereinen das Beste aus beiden Welten: die cremige Intensität dunkler Schokolade mit der fruchtigen Süße saftiger Kirschen. Der Portwein verleiht den Kirschen eine besondere Tiefe und macht diese Brownies zu einem erwachsenen Dessert, das auf jeder Party für Aufsehen sorgt.
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 60 Minuten
Portionen: 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Zutaten für Chocolate Cherry Brownies:
- 300 g Bitterschokolade in Stücken
- 100 g Bitterschokolade fein gehackt
- 6 EL Butter
- 2 Tassen brauner Zucker (ca. 400 g)
- 4 Eier
- 125 g Crème fraîche
- 200 g eingelegte oder Trockenkirschen
- 200 ml Portwein
- 50 g Mehl
- 40 g Kakaopulver
- 1 Prise Salz
- 1 TL Backpulver
Zubereitung Schritt für Schritt:
Falls Sie getrocknete Kirschen verwenden, diese in eine Schüssel geben, mit Portwein übergießen und über Nacht stehen lassen. Dies ist entscheidend für die perfekte Konsistenz – die Kirschen saugen sich mit dem Portwein voll und werden herrlich saftig.
Sollten Sie eingelegte Kirschen verwenden, müssen Sie diese nur gut abtropfen lassen. Reservieren Sie etwas von dem Kirschsaft für später – er kann wunderbar als Geschmacksverstärker dienen.
Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Die Backform mit Backpapier auslegen, das erleichtert später das Entfernen der Brownies aus der Form. Lassen Sie das Backpapier etwas über den Rand hängen – so können Sie die Brownies später wie aus einer Schublade herausziehen.
In einer Schüssel das Mehl, das Kakaopulver, eine Prise Salz und das Backpulver gut vermengen und beiseite stellen. Sieben Sie die Mischung für eine besonders feine Textur.
In einem kleinen Topf 300 g der Schokolade bei niedriger Flamme schmelzen. Rühren Sie dabei kontinuierlich, damit die Schokolade nicht anbrennt. Butter und Zucker dazugeben und vermengen, bis eine glatte Masse entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
Nun mit dem Mixer die Eier einzeln in die Schokoladenmasse einrühren. Jedes Ei muss vollständig eingearbeitet werden, bevor das nächste hinzugefügt wird. Nun die Crème fraîche in die Masse rühren – sie sorgt für die besonders cremige Konsistenz.
Die Mehlmischung von Hand vorsichtig einrühren. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Brownies zäh. Die Schokoraspeln und die gut abgetropften Kirschen dazugeben und vorsichtig untermengen. Den Teig in die vorbereitete Form gießen und bei 170 °C etwa eine Stunde backen.
Profi-Tipps für perfekte Chocolate Cherry Brownies
Das Geheimnis der perfekten Konsistenz
Der Schlüssel zu perfekten Brownies liegt in der richtigen Backzeit. Nach 50 Minuten mit einem Zahnstocher in die Mitte stechen – er sollte noch leicht feucht herauskommen. Brownies garen nach dem Herausnehmen noch nach und werden bei zu langer Backzeit trocken und krümelig.
Verwenden Sie unbedingt hochwertige Bitterschokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil. Diese verleiht den Brownies ihre charakteristische Tiefe und balanciert die Süße der Kirschen perfekt aus. Valrhona, Lindt oder Callebaut sind meine bevorzugten Marken für Backschokolade.
Die perfekte Kirsch-Portwein-Kombination
Für das beste Ergebnis verwenden Sie einen hochwertigen Portwein – auch der günstigste Ruby Port reicht völlig aus. Der Alkohol verdunstet beim Backen, zurück bleibt ein intensives, fruchtiges Aroma. Alternativ können Sie auch Amaretto oder Kirschwasser verwenden für verschiedene Geschmacksrichtungen.
Variationen der Chocolate Cherry Brownies
Diese Brownies lassen sich wunderbar variieren. Statt Kirschen können Sie auch getrocknete Cranberries, Himbeeren oder sogar kandierte Orangenschalen verwenden. Für Nussliebhaber sind gehackte Walnüsse oder Pistazien eine herrliche Ergänzung.
Eine luxuriöse Variante entsteht durch die Zugabe von 2 EL Espresso zur Schokoladenmasse – dies verstärkt den Schokoladengeschmack erheblich. Für eine winterliche Version können Sie Zimt und eine Prise Kardamom hinzufügen.
Veganer können die Butter durch Kokosöl und die Eier durch Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen. Die Crème fraîche lässt sich durch vegane Alternativen wie Cashew-Creme ersetzen.
Warenkunde: Die besten Zutaten für Brownies
Verwenden Sie für optimale Ergebnisse braunen Zucker statt weißen – er verleiht den Brownies eine karamellige Note und sorgt für die typisch chewy Konsistenz. Muscovado-Zucker ist die Königsklasse und bringt zusätzliche Melasse-Aromen mit.
Bei den Kirschen haben Sie die Wahl zwischen Schattenmorellen (sauer) und Süßkirschen. Sauerkirschen harmonieren besser mit der bitteren Schokolade, während Süßkirschen für einen milderen Geschmack sorgen. Achten Sie darauf, dass eingelegte Kirschen nicht zu süß sind – der Zuckergehalt sollte ausgewogen sein.
Das Kakaopulver sollte ungesüßt und von hoher Qualität sein. Valrhona oder Callebaut Kakao haben eine besonders intensive Farbe und einen reinen Schokoladengeschmack ohne Zusatzstoffe.
Servieren und Aufbewahrung
Lassen Sie die Brownies vor dem Anschneiden vollständig abkühlen – mindestens 2 Stunden, besser über Nacht. Sie werden dadurch fester und lassen sich sauberer schneiden. Verwenden Sie ein scharfes Messer und reinigen Sie es zwischen den Schnitten.
Servieren Sie die Brownies bei Zimmertemperatur mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks geschlagener Sahne. Für besondere Anlässe können Sie sie mit geschmolzener Schokolade glasieren oder mit Puderzucker bestäuben.
Die Brownies halten sich in einer luftdichten Dose bis zu einer Woche frisch. Sie können auch problemlos eingefroren werden – in Folie eingewickelt bleiben sie bis zu drei Monate haltbar. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Diese Chocolate Cherry Brownies sind perfekt für Dinner-Partys, Geburtstage oder als luxuriöses Mitbringsel. Schneiden Sie sie in kleine Häppchen für Buffets oder in große Stücke als vollwertiges Dessert.

Das nenne ich mal einen großen Brownie! Die saftigen Kirschen kann ich mir sehr gut in dem doch sehr reichhaltigen Brownieteig vorstellen! Was haben die Schwiegereltern denn gesagt? 🙂
@ Anne: die waren hellauf begeister. Haben allerdings jeder nur ein Stück verputzt, den Rest mussten wir in den kommenden Tagen dann selber essen, was ob der Größe des Brownies nicht so einfach war.
Hört sich megalecker an! Ist noch was übrig? 🙂
Das hört sich wirklich himmlisch an. Ich liebe sowieso die Kombination von fruchtig und dunkel-schokoladig. In meinen Lieblingsschokoladenkuchen wandern auch immer Kirschen. Das Rezept ist jedenfalls mental zum Nachbacken vorgemerkt – nur die Backzeit kommt mir etwas arg lang vor? Oder ist mit der Menge dann wirklich eine ganze Kastenform gefüllt?
@ Shermin: MIt der Menge ist die ganze Kastenform gefüllt. Du siehst ja in etwa wie lange es braucht. Die Mitte des Browny sollte nicht mehr sehr weich sein. Hängt auch vom Ofen ab.
sozusagen, ahem, kalorienfrei. Wenn ich mir da dann noch Amarenakirschen drin vorstelle… hm vielleicht doch eher Sauerkirschen in Rum? Und dann das Ganze in Eiscreme bröseln.. och joh 🙂
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