Mediterrane Küche für jeden Tag

Wirkung verschiedener Aromen

Nov 7th, 2013 | von | Kategorie: Warenkunde

Schon im Altertum war die Wirkung verschiedener Aromen, die aus Pflanzen gewonnen werden können bekannt. Unterschiedlichste Pflanzen und bestimmte Pflanzenteile werden seit jeher zur Heilung aber auch zur Stimulation oder Beruhigung eingesetzt. Der bekannteste Einsatz von Aromen geschieht in Parfums (lat. per fumum – durch den Rauch). Früher noch ob der raren Zutaten und komplizierten Gewinnung sehr teuer, heute ein Massenprodukt, dass sich jeder leisten kann. Die Phytotherapie beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit der heilenden Wirkung von Aromen und Pflanzenstoffen.

Aus Chemischer Sicht sind Aromen, genauer gesagt Aromaten eine Stoffklasse für sich. Sie wurden, wie könnte es ander sein, durch ihren Geruch entdeckt. Sie binden die Gerüche in der Pflanze.

Hier einige Beispiele zu Aromen und deren Wirkung:

Chili: Wirkt bei Zahnschmerzen und Arthrose. Der Einsatz ist aber mitvorsicht zu genießen, denn Chili heizt deutlich ein.

Pfefferminze: Wirkt krampflösend bei Beschwerden im Magen, Darm Bereich. Die Öle der Pfefferminze helfen aber auch bei Migräne und Kopfschmerzen.

Zimt: Zimtöl wirkt wehenfördernd und darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Zudem ist das Zimtöl ein Mikrobizid und wirkt stark desinfizierend. In vielen Ländern rund um das Mittelmeer findet sich Zimt ind en Gerichten. Dies diente vornehmlich der Haltbarmachung von Fleischgerichten, zu Zeiten, als es noch keine Kühlung gab.

Oregano: Die Öle im Oregano wirken verdauungsfördernd. Der Inhaltsstoff Carvacrol wirkt zudem entzündingshemmend.

Kamille: Die Kamille wirkt beruhigend auf die Haut, lässt Entzündungen abschwellen und soll das Hautbild verbessern.

Knoblauch: Untersuchungen ergaben dass Knoblauch die Blutfette senkt, vorallem aber die Cholesterinwerde signifikant senkt.

Print Friendly

2 Kommentare zu “Wirkung verschiedener Aromen”

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Anti-Spam Quiz: