Mediterrane Küche für jeden Tag

Vlita – Amarant (Βλήτα)

Mai 15th, 2009 | von | Kategorie: Kochrezepte, Salate & Dressings
Vlita

Vlita

Vlita ist mein Lieblingssalat im Sommer. Diesmal haben wir ihn bei Irini in Syros zubereitet, dort ist auch das Foto entstanden. Oft wird die Ansicht vertreten es sei einfach ein Grün, daß wild wächst, in Wirklichkeit ist es eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt, der Amaranth. Bereits die Azteken und Inka hatten diese Pflanze geschätzt. Man nutzt die Samen der Pflanze, die an Hirse erinnern, aber auch das Grün, das man hier zu Lande als Vlita auf den Märkten zu kaufen bekommt. Es wird als Vorspeise gegessen oder zu Fisch serviert
Vlita liefert die Vitamine A, K, B6 und C, zudem Kalzium, Eisen, Magnesium, Kupfer und Zink.

Vorbereitungszeit: 5 Minuten.
Kochzeit: 10 Minuten
Sehr einfaches Rezept

Zutaten:

  • 1/2 Kilo sehr frisches Vlita
  • 1/2 Zwiebel fein gehackt
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Olivenöl
  • Salz und frischer Pfeffer

Zubereitung:

Die Vlita Blätter samt den Stengeln waschen und für 10 Minuten ins kochende Wasser geben und kochen. Abseihen und gut abtropfen. Auf einer Platte anrichten. Mit gehackten Zwiebeln bestreuen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und einen kräftigen Schluck Olivenöl drüber gießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Rezept „Vleeta“ können Sie hier in Englischer Sprache lesen.

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7 Kommentare zu “Vlita – Amarant (Βλήτα)”

  1. Vlita? Was ist denn das? Eher Mangold oder Spinat?

  2. Shermin sagt:

    Aha… wieder was gelernt.
    Das Amaranth auch so genutzt wird war mir echt vollkommen neu. Sieht auf jeden Fall sehr lecker aus. (Mit Mangold könnte man mich jedenfalls nicht hinter dem Herd hervor locken ;-))

    Liebe Grüße

  3. Klasse!
    Amarant kenne ich ja nur als Korn, wahrscheinlich habe ich hier keine Chance, auch die Blätter zu bekommen 🙁
    Dabei würde ich echt gern wissen, wie das schmeckt…

  4. Tobias sagt:

    @ Bolli: es ist eher ein Spinat, schmeckt auch ein bisschen so, ist aber fester in der Konsistenz

    @Shermin: mir war das mit dem Korn neu bis vor kurzem. Das wird hier nämlich kaum verwendet.

    @ Sammelhamster: da empfehle ich eine kulinarische Reise in den Süden 😉

  5. Susa sagt:

    Gehört Vlita eigentlich zu den myteriösen Horta? Hier müssen wir uns ja immer mit einer Mangold-Löwenzahn-u.s.w.-Mischung begnügen, deswegen habe ich immer noch nicht verstanden, was genau zu den „wild greens“ gehört…

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