Kategorie-Archiv: Eintopf

Kürbis-Ratatouille

2012 10 Kürbis Rattatouille Kürbis RatatouilleRatatouille macht man leider mit Kürbis viel zu selten. Ich habe es kürzlich ein paar Freunden vorgesetzt und es hat allen gut geschmeckt. Es geht schnell und ist sicher eine willkommene Abwechslung bei all den klassischen Kürbis Gerichten die man sonst so bekommt. Im Prinzip ersetze ich die Aubergine die sich klassischer Weise im Ratatouille befindet mit Kürbis.

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

einfaches Rezept

Zutaten für 4 Personen

  • 750 Gramm Hokkaido Kürbis
  • 2 rote Paprika
  • 1 Zucchini
  • 2 rote Zwiebel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 0,1 Liter Rotwein
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 TL Fenchelsamen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Bei Ratatouille schneide ich alle Gemüse in große Stücke. Die Knoblauchzehen lasse ich sogar ganz, schäle sie nur.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und zuerst die Zwiebeln etwas anbraten. Die dürfen ruhig Farbe bekommen.

Dann gebe ich den Knoblauch dazu und ein paar Minuten drauf die übrigen Gemüse. Alles wird kurz gebraten, dann lösche ich mit dem Rotwein ab. Jetzt erst kommen die Tomaten aus der Dose samt dem Saft dazu und ich lasse alles für 15 Minuten köcheln. Der Topf bleibt dabei offen und die Flüssigkeit kann reduzieren. Die Tomaten zerkleinere ich mit dem Holzlöffel, sollte sie nicht von selber zerfallen.

Ratatouille auf gebratener Polenta

Polenta gebraten mit Ratatouille 1 von 1 Ratatouille auf gebratener Polenta

Hier nun das Rezept zur ersten Episode von wastecooking. Gebratene Polenta in Zusammenhang mit Letscho oder Ratatouille ist ideal wenn man viele Leute füttern möchte. Man kann Polenta in großen Mengen vorbereiten und brät diese dann nur noch kurz an. Ein Klecks von Sauce oder Eintopf dazu und schon hat man ein schmackhaftes Gericht.

Vorbereitungszeit: 40 Minuten

Zubereitungszeit: 20 Minuten

einfaches Rezept

Zutaten für 40 Portionen:

für die Polenta

  • 800 Gramm Polenta
  • 150 Gramm Parmesan
  • 100 ML Sahne
  • 100 Gramm Butter
  • Wasser je nach Kochanleitung
  • Salz und Pfeffer

für das Ratatouille

  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Auberginen
  • 2 Paprika
  • 4 Zucchini
  • 1 Kilo Tomaten
  • 4 EL Oregano
  • 2 Glas Weißwein
  • 3 EL Honig
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Da die Polenta zum anbraten gut ausgekühlt sein muss wird diese vorher zubereitet.
Den Maisgries mit etwas Butter anbraten. Dann mit fast der doppelten Menge an Wasser aufgießen und köcheln lassen. Unter rühren für 10 Minuten kochen. Die Kochzeit kann von Grieß zu Grieß variierten! Dann Die Sahne, Butter und Den Parmesan zugeben. gut unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In eine gebutterte Form geben und auskühlen lassen. Das kann bei dieser Menge schon ein paar Stunden dauern.

Für das Ratatouille die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken.

Die Zwiebeln in einen großen Topf geben und mit Olivenöl bei niedriger Temperatur anbraten. Wenn die Zwiebeln Farbe bekommen etwas Honig und den Knoblauch dazu geben. Nach 2 Minuten mit mit Weißwein aufgießen.

Die verbleibenden Gemüse in Würfel schneiden und in den Topf geben.

Decken Sie den Topf zu und lassen Sie den Eintopf für 30 Minuten köcheln. Nehmen Sie für die letzten 5 Minuten den Deckel ab und reduzieren Sie die Flüssigkeit etwas. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die abgekühlte Polenta in große Würfel schneiden und in Olivenöl goldbraun braten. Mit Ratatouille servieren.

Mein liebster Linseneintopf mit roten Linsen, Möhren und Kartoffeln

Mein liebster Linseneintopf 1 Mein liebster Linseneintopf mit roten Linsen, Möhren und Kartoffeln

Diesen Eintopf habe ich am Wochenende gekocht und bin ganz und gar davon begeistert. Er zeichnet sich durch wenig Zutaten und viel Geschmack aus. Er ist schnell gemacht und erfordert auch keine großen Koch-Kenntnisse. Ich bereite diesen Eintopf mit Selchfleisch zu, das kann man aber auch weglassen. Wenn Sie nicht an Selchfleisch heran kommen tut es auch Schinken am Stück.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

leichtes Rezept

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Tasse rote Linsen
  • 2 große Kartoffeln
  • 4 Möhren
  • 600 ML Gemüsesuppe
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Senfsamen
  • 3 EL Essig
  • 1 EL brauner Zucker
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Lorbeerblätter
  • eine Hand voll Petersilie
  • 100 Gramm Selchfleisch (kein Muss)
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Möhren schälen und in feine Scheiben schneiden.

Die geschälten Kartoffeln würfeln. Nicht zu grob, sonst kochen die Würfel zu lange. Etwa ein ein halber Zentimeter ist groß genug.

Die Gemüse in einem Topf mit dem Olivrnöl kurz anbraten. Koriander und Senfkörner in einem Mörser zermahlen und zu den Gemüsen geben. Die Linsen dazu geben und gut durchmischen. Nach 3-5 Minuten das fein gewürfelte Selchfleisch dazu geben. Das Fleisch kann man auch weg lassen!

Mit Suppe aufgießen und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten kochen lassen. Dann mit Salz, Pfeffer, Zucker, Essig und Petersilie abschmecken und noch 5 Minuten ziehen lassen. Sollten Sie währen des Kochens das Gefühl haben es könnte noch mehr Flüssigkeit vertragen, geben Sie Suppe oder Wasser zu.

 

TIPP:
Den Klassiker unter meinen Linsenrezepten findet ihr hier.

Und weitere Leckere Linsenrezepte finden sich hier:

Linsensuppe mit Feta
Rote Linsen mit Quittenkompott
Linsensalat mit Paprika und gebackenen Zwiebeln
Linsensalat mit Pfirsich und Ingwer
Okra Bulgur Salat mit Linsen und Nüssen
Marokkanische Linsensuppe
Kosheri
Linsensuppe mit Speck
Linsensalat
Mukedra 

 

Linsensuppe nach Art des Hauses

Mahluta mit Rindfleisch und Kokosspänen

Mahluta 1 Mahluta mit Rindfleisch und Kokosspänen

Ein toller einfacher Eintopf, oder sehr dicke Suppe, ist das Mahluta. Es wird klassisch mit Lamm zubereitet, ich habe es allerdings diesmal mit Rind probiert. Schmeckt super. Ein klassisches Soul Food. Herzhaft und heiß und ein bisschen exotisch, genau richtig für die kalte Jahreszeit.

Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

leichtes Rezept

Zutaten für 6 Portionen:

  • 1 Tasse Reis
  • 1 Tasse rote Linsen
  • 150 Gramm Hackfleisch vom Bio-Rind
  • 1,5 Liter Rindssuppe
  • 100 Gramm Kokosraspeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Kreutzkümmel
  • 1 EL Oregano
  • etwas Salz Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl glasig dünsten. Das Fleisch dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen und anbraten.

Einen Topf mit der Rindssuppe aufstellen und zum kochen bringen. Den Reis und die Linsen hinein geben. Das gebratenen Fleisch und die Zwiebeln dazu geben. Deckel drauf und 30 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kokosspäne vorsichtig in einer beschichteten Pfanne bräunen und dann bei Seite stellen.

Nach den 30 Minuten haben sich die Linsen aufgelöst und die Suppe eingedickt. Nun muss man das Mahluta mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken.

In tiefen Tellern, mit Kokosspäne bestreut servieren.

 

 

Kartoffel-Zucchini-Fenchel Gemüse

Kartoffel Zucchini Fenchel Gemüse 1 Kartoffel Zucchini Fenchel Gemüse

Eine denkbar einfache Art der Zubereitung ist es, einfach alle Zutaten für 25 Minuten in einem Topf zu kochen. Genau so geschieht es bei diesem Gericht. Ich serviere dieses Gemüse als Mezze aber auch als Beilage zu Fleisch oder Fisch.

Zubereitungszeit: 30 Minuten

einfaches Rezept

Zutaten für 6 Personen als Mezze:

  • 1 Kilo Fenchel
  • 1 Kilo Zucchini
  • 1 Kilo Kartoffeln, fest kochend
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Tasse Dill, gehackt
  • Salz und frischer Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und würfeln. In einem großen Topf in etwas Olivenöl anbraten. Wenn sie Farbe bekommen haben den Knoblauch dazu geben und klurz anbraten.

In der Zwischenzeit die KArtoffeln schälen und in Spalten schneiden.

Die Zucchini waschen und in 2 cm dicke Scheiben schneiden.

Den Fenchel in Streifen schneiden, nicht zu dünn.

Alle Zutaten in den Topf zu den Zwiebeln geben. Den Zitronensaft, Salz, Pfeffer und ein Glas Wasser dazu geben. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze für 10 Minuten garen lassen. Dann gut umrühren und weitere 10 bis 15 Minuten garen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehacktem Dill bestreuen.

Methi Chole

Methi Chole 1 von 1 Methi Chole

Wieder eine Verkostung um das richtige Rezept für den World Yogi Day zu finden. Diesmal Methi Chole, eine sehr geschmackvolle indische Art Kichererbsen zuzubereiten. Quelle der Inspiration was Sailu´s Kitchen. Chole, also Kichererbsen als Masala Curry bei Mestolo.

Vorbereitungszeit: 15 Minuten + Kichererbsen über Nacht einweichen

Kochzeit: 25 Minuten

einfaches Rezept

Zutaten:

  • 200 Gramm Kichererbsen, getrockne
  • 2 Karotten
  • 2 Ziebeln
  • cm geschälter Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Tomaten aus der Dose
  • 1 Priese Zimt
  • 1/2 Tl Kreuzkümmel Pulver
  • 1/4 Tl Asafoetida Pulver
  • 1/4 Tl Kurkuma Pulver
  • 1/2 Tl Garam Masala
  • 1/2 El Tamarindenpaste
  • 1 El Ghee
  • 1 Hand voll Methi Blätter (getrocknet)
  • frischer Koriander
  • etwas Chili
  • etwas Salz

Zubereitung:

Die Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen. Abseihen, abspülen und Kochen bis sie bissfest sind.

Die Karotten grob raspeln und samt den gewürfelten Zwiebeln in einem Topf mit etwas Ghee andünsten.

Die Methi Blätter, auch Fenugreek genannt, in heißem Wasser ziehen lassen.

Den Ingwer grob hacken und mit dem geschälten Knoblauch und all den Gewürzen in einen Mörser geben. Den Inhalt des Mörsers zu einer Paste verarbeiten und zu den Karotten und Zwiebeln geben.

Die Gemüse samt der Paste einige Minuten anbraten. Die Tomaten aus der Dose fischen und Würfeln, dann in den Topf geben. Sollten sie geschmacksintensive, frische Tomaten finden, verwenden Sie diese. Die gekochten Kichererbsen dazugeben, Deckel drauf und 15 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Zum Schluss die Methi Blätter abtropfen und zu den Kichererbsen geben. Mit Chili und Salz abschmecken gut umrühren und noch kurz ziehen lassen.  Mit frischen, gehackten Korianderblättern servieren.

Indisches Curry mit Knollen und Wurzeln

Curry mit Knollen und Wurzeln 1 von 1 Indisches Curry mit Knollen und Wurzeln

Ich war auf der Suche nach einem passenden Gericht für den anstehenden World Yoga Day und da passte wirklich nichts Mediterranes. Etwas Inisches musste her.  Ich ein bisschen getwittert und auch sehr interessante Rezepte von Tina Foodina zum Thema bekommen. Eine gute Quelle der Inspiration ist natürlich Jisha, One page cook book und  Mestolo. Aber zu Mestolo kommen wir in den nächsten Tagen noch mal.

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

einfaches Rezept

Zutaten:

  • 1 weiße Zwiebel
  • 2 Kartoffeln
  • 3 Karotten
  • 1/2 Knolle Sellerie
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 El Ghee
  • 1 Hand voll Curryblätter
  • 1 Nelke
  • 1 Priese Zimt
  • 1 cm Ingwer geschält
  • 1 Tl Koriandersamen
  • 1 Tl Senfsamen
  • 1 Priese Chili
  • 1/2 Tl Kurkuma Pulver
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 1 Tl Madras Curry
  • etwas Salz
  • Saft einer halben Zitrone
  • frischer Koriander

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und hacken. In einem großen Topf das Ghee erhitzen und die Zwiebeln darin bräunen. Nach etwa 5 Minuten den gehackten Knoblauch dazu geben und kurz mit braten.

Die Koriandersamen und Senfkörner in einer zweiten Pfanne erhitzen bis diese platzen.

In einem Mörser die Koriandersamen und Senfkörner samt der Nelke, dem Zimt, dem Chili, dem Kreuzkümmel, dem Madras Curry und dem Kurkuma Pulver zerstoßen. Den geschälten und geschnittenen Ingwer dazu geben und zu einer Paste zerstampfen.

Die Kartoffeln schälen und würfeln, die Karotten stückeln und zu den Zwiebeln geben. Die Sellerieknolle würfeln und ebenfalls dazu geben.

Die Paste aus dem Mörser zu dem Gemüse geben und kurz anbraten.

Die Tomaten zerstückeln und zum Gemüse geben. Die Curryblätter dazu, Deckel drauf und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Mit frischem Koriander anrichten.

Das Gemüse sollte beim servieren noch bißfest sein. Mit frischem Koriander servieren.

Linseneintopf wie ihn meine Mutter gemacht hat

linsen 1 von 1 Linseneintopf wie ihn meine Mutter gemacht hat Ich liebe Linsen in jeder Form aber ganz besonders so, wie sie meine Mutter immer zubereitet hat. Der Linseneintopf meiner Mutter war immer sehr schmackhaft und beschränkte sich auf wenige Zutaten. Tiroler Speck war dabei, und oft hat sie auch ein Stück Schwarte mitgekocht, für den Geschmack. Diesen Linseneintopf kann ich immer zu Hause haben um davon zu naschen. Man kann Würstchen dazu essen oder einfach ein Stück Brot. Weiterlesen