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Der Mainzer Weinmarkt – Hier füllt der Gourmet seinen Weinkeller auf

Der Mainzer Weinmarkt gilt als einer der beliebtesten Volks- und Kulturfeste und findet alljährlich am letzten Wochenende im August und am ersten Wochenende im September im Volkspark der Rheinmetropole statt. Mit rund 300.000 Besuchern nimmt das Weinfest den dritten Platz auf der Rangliste der großen Feste in Mainz ein. Nur die Mainzer Fastnacht und die Mainzer Johannisnacht locken eine noch größere Besucheranzahl in die Stadt.

Wie schon der Name vermuten lässt, kommt dem Wein während des Festes eine besondere Aufmerksamkeit zu, die ausschließlich durch ein kulturelles Rahmenprogramm unterstrichen wird. Bis 2007 fand während des Mainzer Weinmarktes eine Kirmes statt, auf die in den letzten Jahren jedoch verzichtet wurde, um zu den ursprünglichen Wurzeln des Gründungsjahres 1932 zurückzukehren.

Mainzer Weinmarkt: Ein Paradies für Gourmets und Weinliebhaber

Der Mainzer Weinmarkt gilt als Besuchermagnet, der mit einem abwechslungsreichen musikalischen Rahmenprogramm auf mehreren Bühnen für eine ausgelassene Stimmung sorgt und durch fröhliche Straßenmusikanten unterstrichen wird. Ebenso beliebt sind der Künstlermarkt und der Büchermarkt, der zum Stöbern einlädt.

Für Gourmets und Weinliebhaber ist das kulturelle Programm jedoch eher das Sahnehäubchen, das für unterhaltsame Stunden sorgt.

Viel wichtiger ist die Tatsache, dass rund 50 Winzer aus Mainz und den umliegenden Weindörfern im rheinland- pfälzischen Rheinhessen, der größten deutschen Weinbauregion, ihre Stände errichten und hervorragende Weine aus der Region vorstellen. Für Weinliebhaber öffnen sich bei dem Event Tür und Tor, da die regionalen Winzer ihre Weine in besonders kleinen Gläsern anbieten. Bei dem so genannten Piffche handelt es sich um eine Trinkmenge von nur 100 ml, so dass man in aller Ruhe verschiedene Jahrgänge probieren kann.

Diese Methode lohnt sich insbesondere für Gourmets, die ihren Weinkeller auffüllen möchten. Wegen der riesigen Auswahl an Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner, Dornfelder, Spätburgunder oder Kerner sowie weiteren erlesenen Tropfen, stellt sich kaum die Frage, ob eine passende Rebsorte dabei ist. Vielmehr haben Weinliebhaber die Qual der Wahl, denn die Weinbauregionen von Mainz und Rheinhessen sind seit 2008 Mitglied im Great Wine Capitals Global Network (GWC), einem weltweiten Zusammenschluss besonders exklusiver Weinbaustädte. Die Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, die Weinkultur der jeweiligen Anbaugebiete zu bewahren und gleichzeitig für eine Qualitätssteigerung zu sorgen. Zu dem Netzwerk gehören unter anderen bekannte Weinanbaugebiete wie Bilbao, Bordeaux, Kapstadt, Mendoza, San Francisco, Porto und Rioja.

Auf dem Mainzer Weinmarkt ist das Great Wine Capital- Weindorf präsent, wo alljährlich eine Weinbauregion des GWC ihre erlesensten Weine vorstellen kann. Ein Besuch des Weindorfs gehört sowohl für Weinkenner, als auch für Gourmets zu den obligatorischen Pflichten, da hier neben guten Weinen auch kulinarische Spezialitäten der jeweiligen Regionen angeboten werden. Der Mainzer Weinmarkt- eine perfekte Gelegenheit, um den Weinkeller aufzufüllen und leckere Gaumenfreuden zu kosten!

Mehr Infos über den Weinmarkt findet man auf edelste-weine.de.

Das Johannisfest in Mainz- eine kulinarische Kurzreise

Das Johannisfest in Mainz wird seit 1968 zu Ehren seines Namensgebers Johannes Gutenberg in der Mainzer Innenstadt veranstaltet. An vier Tagen, alljährlich um den 24. Juni, wird der Todestag des Erfinders des Buchdrucks am Rheinufer gefeiert.
Im Laufe der Jahre hat sich das Mainzer Johannisfest, das auch unter dem Namen Mainzer Johannisnacht bekannt ist, neben dem Mainzer Weinmarkt und der Fastnacht, zu einem der größten Volksfeste mit rund 500.000 Besuchern entwickelt.
Das Wahren alter Traditionen, wie die Buchdruckertaufe, das Gautschen, bilden beim Johannisfest den Höhepunkt der Veranstaltung. Nicht weniger beliebt sind bei den Besuchern die Kirmes, der Künstler- und Büchermarkt, sowie das abwechslungsreiche Show- und Bühnenprogramm, das durch Kabarett, Musik und Spaß geprägt ist.
Zahlreiche Gaukler und Straßenkünstler geben den Gästen das Gefühl, sich in vergangenen Jahrhunderten zu bewegen- ein Spaß für die ganze Familie.

Hier gibt es das komplette Programm vom Johannisfest.

Und wie es sich für ein zünftiges Volksfest gehört, muss natürlich an dieser Stelle das kulinarische Programm erwähnt werden. Denn dies nimmt durch die Teilnahme des Mainzer Culinarium einen besonders hohen Stellenwert ein und lädt Genießer auf eine kulinarische Kurzreise mit unzähligen Gaumenfreuden ein.

Mainzer Culinarium: Treffpunkt der Genießer auf dem Johannisfest in Mainz

Neben den typischen Spezialitäten, wie Pizza, Crêpes und ähnlichen Leckereien, die für gewöhnlich auf einem Volksfest geboten werden, hält das Mainzer Johannisfest gastronomische Höhepunkte bereit.
Spitzenköche aus Mainz und dem rheinhessischen Umland bieten mit dem Mainzer Culinarium eine willkommene Abwechslung für Gourmets und Genießer. Die Gourmetmeile, die durch ihre stilvolle Dekoration ins Auge fällt, erstreckt sich am Rheinufer vom Fischtor, über das Holztor und endet am Weintor. Vom frisch gezapften Bier, über erlesene Weine der Winzer der Region bis hin zu den Spitzengastronomen des Mainzer Culinariums, finden sich köstliche regionale und internationale Spezialitäten, die die Herzen der Genießer höher schlagen lassen.
Mit von der Partie des kulinarischen Gourmettempels sind seit vielen Jahren beispielsweise das Hilton Hotel Mainz, der Bassenheimer Hof Mainz sowie Gaul’s Restaurant, die mit köstlichen Schlemmergerichten aufwarten.
Vom Lammsauté, Kalbs- und Tafelspitz, über Garnelenspieße oder außergewöhnliche Kreationen wie Meerbarbenfilet mit spanischer Chorizo-Wurst, bis hin zu regionalen Spezialitäten wie Flammkuchen, finden Besucher das volle Verwöhnprogramm für den Gaumen, das in jedem Jahr neue gastronomische Überraschungen bereit hält. Weinliebhaber sollten sich keinesfalls die Spitzenweine der Mainzer und rheinhessischen Winzer entgehen lassen, die neben der Königin der Reben, dem Riesling, hervorragende Jahrgänge der beliebten Rebsorten Müller-Thurgau, Silvaner, Portugieser und Dornfelder, präsentieren.
Das Mainzer Culinarium auf dem Johannisfest am Rheinufer- für Gourmets das absolute Highlight einer kulinarischen Kurzreise…

Spanische Mittelmeerküche: vielfältig und sehr aromatisch

Kulinarisch bietet der Mittelmeerraum ungeheuer viel Abwechslung. So ist auch die mediterrane Küche Spaniens bunt und vielfältig, schmackhaft und gesund. Dominiert wird sie von deftigen Speisen, die sättigen und mitunter recht kalorienreich sind. Der Einfluss vieler unterschiedlicher Kulturen macht sich in der mediterranen spanischen Küche bemerkbar, darum erkennt man darin häufig auch etwas Orientalisches. Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch spielen in der spanischen Mittelmeerküche eine große Rolle, man würzt und gart mit Knoblauch und Olivenöl.

Süße Verführer

Crema Catalana ist ein Klassiker unter den spanischen Süßspeisen. Mit ihrer feinen Karamellnote schmeckt sie unnachahmlich köstlich und ist auch bei großen Familienfesten ein beliebtes Dessert. Um sie zuzubereiten, muss man nicht einmal viel Zeit investieren. Schaumig geschlagene Eier-Zucker-Masse wird mit Milch unter Wärme zu einer dicken Creme aufgeschlagen und mehrere Stunden kaltgestellt. Vor dem Servieren wird sie wie Crème brûlée karamellisiert. Das Geheimnis einer perfekten Crema Catalana liegt im gleichmäßigen Rühren.

Feurig oder mild: Paella glänzt mit Meeresfrüchten

Nicht nur an der Südküste Spaniens gehört die berühmte Paella zu den bekanntesten Gerichten, die in jeder Familie mit Abwandlungen aufgetischt wird. Etwas gehört aber immer dazu: Reis, Olivenöl und Safran. Am häufigsten wird die Paella mit Krustentieren und Fisch zubereitet und man würzt sie häufig mit Majoran. Mediterrane Rezepte für Paella enthalten neben Reis und Fisch vor allem Hühner-und Kaninchenfleisch sowie unterschiedliche Gemüsesorten. In der Regel wird Paella aber mit Fisch, Muscheln, Meeresfrüchten und Krabben zubereitet. Ihre kräftige gelbe Farbe bekommt sie durch Safran, das klassische Gewürz für jede Paella.

Tapas: Raffiniertes für unterwegs

Tapas kennen wir alle, denn das spanische Fingerfood hat sich auch in Deutschlands Restaurants längst durchgesetzt. Ursprünglich waren sie die obligatorische Beilage zu Wein. Man isst die kalt oder warm und es gibt sie in etlichen Varianten. Mit oder ohne Fleischfüllung eigenen sich Tapas auch hervorragend als Partysnack. Ähnlich beliebt sind Empanadas. Diese Teigtaschen, die vor allem in Nordspanien auf den Tisch kommen, sind eine Variante der Tapas und werden aus Maismehl zubereitet; das gibt ihnen ihre schöne gelbe Farbe. Als Mahlzeit für unterwegs hatten Empanadas jahrhundertelang große Bedeutung. Eigentlich stammen sie aus der südamerikanischen Küche.

Kaltschale erfrischt

An heißen Sommertagen verzehrt man auch in Andalusiern gerne kalte Suppen. Ganz oben auf der Liste stehen zum Beispiel Melonensuppe und Avocadosuppe, man genießt aber auch Gurkencreme mit Joghurt, ähnlich wie es in der griechischen Küche gebräuchlich ist. Ein weiterer Klassiker der mediterranen spanischen Küche ist der Gazpacho. Auch hier handelt es sich um eine kalte Suppe, die man mit Gemüse zubereitet. Gazpacho ist eine hervorragende Erfrischung im Hochsommer und als leichte Mahlzeit sehr willkommen. Auch für die Zubereitung von Gazpacho gibt es viele verschiedene Rezepte. Sind seine Hauptbestandteile Früchte, kann man ihn sogar süß genießen.

Mittelmeerdiät

Die Mittelmeerdiät ist ein Diätkonzept, das flexible Nahrungsaufnahme ermöglicht und das Ziel einer langfristig gesunden Ernährung verfolgt. Hierbei orientiert sich die Mittelmeerdiät an den Ernährungsgewohnheiten von Mittelmeerbewohnern. Der schmackhafte, individuelle Speiseplan umfasst Lebensmittel wie Salat, Gemüse, Fisch, Brot und Olivenöl.

Die Mittelmeerdiät wird auch als Kreta-Diät bezeichnet und fußt auf Lebensmitteln, die vor allem von Mittelmeerbewohnern konsumiert werden.

Hintergrund

Das Konzept der Mittelmeerdiät basiert unter anderem auf verschiedenen Studien, die belegen, dass Mittelmeerbewohner im internationalen Vergleich die höchste Lebenserwartung aufweisen. Im Besonderen trifft dies auf Menschen zu, die auf der Insel Kreta leben – auf dieser Tatsache beruht auch die alternative Bezeichnung der Diät als ‘Kreta-Diät’.

Konzept

Die Kreta-Diät fokussiert eine Ernährung mit mittelmeertypischen Nahrungsmitteln. Hierzu zählen beispielsweise Fisch, Gemüse und Brot. Ergänzt werden diese Lebensmittel unter anderem durch Olivenöl und Knoblauch. Fleisch wird im Rahmen der Mittelmeerdiät nur in begrenztem Umfang verzehrt. Außerdem schließt die Mittelmeerdiät Lebensmittel wie Wurst mit hohem Fettanteil, Süßigkeiten und Käse größtenteils aus. Ernährungsexperten haben verschiedene leckere Diät Rezepte entwickelt, die beispielsweise entsprechend der eigenen Zielsetzungen im Rahmen der Diät ausgewählt werden können.

Ziele

Die Mittelmeerdiät soll zunächst zu einer gesunden Ernährung beitragen. So kann sich das Durchführen der Kreta-Diät vor allem positiv auf die Herzgesundheit auswirken: Aufgrund der fettarmen Ernährung sinkt das Risiko von Fettablagerungen in den Gefäßen (in der Medizin wird dieser Prozess auch als Arteriosklerose bezeichnet). Diese Tatsache trägt wiederum zu einem Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und/oder Schlaganfall infolge zu hohen Blutdrucks bei.

Einfach Abnehmen ist mithilfe der Mittelmeerdiät dann möglich, wenn die ausgewählten Lebensmittel entsprechend zusammengestellt werden: Zum Zweck des Abnehmens empfehlen Ernährungsberater zunächst, Olivenöl nur sparsam zu verwenden. Die Hauptbestandteile einer Mahlzeit sollen dann vielmehr Salat, Gemüse und Fisch sein. Außerdem gilt beim Ziel der Gewichtsreduktion, die genannten Lebensmittel fettarm zuzubereiten. Eine entsprechend angepasste Lebensmittelauswahl empfehlen Experten auch beim Ziel, das eigene Körpergewicht konstant zu halten.

Vorteile

Das Diätkonzept verspricht unter anderem, dass die Durchführung kein Zählen von Kalorien und Erstellen von Diätplänen erfordert. Da außerdem keine festgelegten Menüpläne zu verfolgen sind, stellt sich die Diät als alltagstauglich und vergleichsweise unkompliziert durchführbar dar. So ist das Diätkonzept beispielsweise auch von Menschen zu absolvieren, die im Alltag häufig Restaurants besuchen. Im Rahmen der Mittelmeerdiät werden keine Lebensmittel explizit verboten, sodass dem Einzelnen Gestaltungsspielraum zur Verfügung steht. Darüber hinaus ermöglicht die flexible Zusammenstellung frischer Lebensmittel beim Durchführen der Diät eine schmackhafte Ernährung. Nicht zuletzt ist die Kreta-Diät vor allem eine Diätform, die im Gegensatz zu vielen alternativen Diätkonzepten auch langfristig ein gesundes Ernähren gewährleisten kann.

Nachteile

Personenabhängig kann sich der Vorteil der Flexibilität bei der individuellen Zusammenstellung von Lebensmitteln auch in einen Nachteil umkehren: Personen, die sich bevorzugt an vorgegebenen Diätplänen orientieren, kann es bei der Mittelmeerdiät an Struktur mangeln.

Kulinarisches Frankreich

Wer gut essen möchte, ist in Frankreich immer noch an der richtigen Stelle dafür. Vom Norden mit dem Elsaß und Lothringen bis hin nach Südfrankreich isst der Gast und Besucher landestypisch und hervorragend. Essen wie Gott in Frankreich ist immer noch mehr als ein Bon mot.

Die Ratatouille – eine Spezialität der Bauern

Rund um die Mittelmeerküste Frankreichs wird die Ratatouille gegessen. Bei uns würde man diese bäuerliche Spezialität lakonisch als Gemüseeintopf bezeichnen, aber Ratatouille hört sich einfach besser an. Was aber verbirgt sich hinter dem gut klingenden französischen Wort? Es ist tatsächlich ein Gemüseeintopf, der in der Regel aus Zwiebel, Aubergine, Zucchini, Paprika und Tomaten besteht. Natürlich wird das Gemüse angebraten, und zwar mit erstklassigem Olivenöl. In der Ratatouille dürfen auch reichlich Knoblauch und diverse Gewürze nicht fehlen.

Rezepte aus Frankreich am heimischen Herd

Wer keine Zeit oder kein Geld hat, um mal schnell eine Ratatouille in Frankreich zu genießen, der kocht sich einfach eine am heimischen Herd. Das geht schnell und kostet nicht viel Geld. Zu einer Ratatouille passen eine Vielzahl von Beilagen, wie beispielsweise Reis oder Kartoffeln. Am Allerbesten schmeckt die Ratatouille aber mit einem Ranken frischen Baguettes, das knusprig nach Frankreich duftet. Dazu darf natürlich ein Glas französischen Rotweins nicht fehlen. Wer keinen Alkohol mag, kann ein Glas französischer Cassis-Limonade genießen.

Muscheln, Fisch und Salade Nicoise

Nicht nur dem Gourmet läuft das Wasser im Munde zusammen, wenn er von Muscheln, Fisch und einem Salade Nicoise träumt. An der französischen Riviera hat man diese Gerichte nicht nur sonntags, sondern man genießt sie täglich. Die Südfranzosen lieben beispielsweise Muscheln über alles. Man sollte einen Franzosen niemals stören, wenn er gerade mit einer fast heiligen Muschelmahlzeit beschäftigt ist. Danach kann man gerne bei einem Glas Rouge mit ihm plaudern, sofern man ihn denn versteht.

Die Atlantikküste – ein Paradies der Gaumenfreuden

Auch an Frankreichs Atlantikküste isst man mit Vorliebe alles, was aus dem Meer kommt. Aber nicht nur das, denn auch für seine Fleischspezialitäten sind die Regionen nahe des Atlantischen Ozeans berühmt. Wer schon einmal den Schinken des Poitou oder die Knoblauchwürste der Charente gegessen hat, der möchte wiederkommen. Aber nicht nur die Küstenregionen, ganz Frankreich hat kulinarisch die Nase immer noch weit vorn. Da kann man nur sagen: Bon appétit et vive la France!

Geheimnisse der mediterranen Ernährung

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass die Bevölkerung im Süden Europas deutlich gesünder lebt als wir hierzulande. Die mediterrane Ernährung, welche sich aus vielen frischen und vitaminreichen Zutaten zusammensetzt, spielt eine große Rolle dabei.

Statistisch gesehen ist die Lebenserwartung im Süden von Europa nicht nur höher, ebenso sterben weniger Menschen an einem Herzinfarkt als in Nordeuropa – auch bei Übergewicht oder Bluthochdruck. Mittlerweile sind sich Experten sicher, dass die Ernährung einer der Hauptgründe für diese Ergebnisse ist. Die Mittelmeerküche eignet sich bestens dazu, um Krankheiten, die das Herz-Kreislaufsystem betreffen, oder auch Diabetes, zu verhindern.

Gesunde Ernährung aus dem Süden – die mediterrane Küche kennenlernen

Doch was genau darf man unter dem Stichwort mediterraner Ernährung überhaupt verstehen? Hier sollte man nicht gleich an die typische italienische Touristenküche mit Pizza und Pasta denken – viel mehr ist damit die typische, traditionelle Küche der Bevölkerung in Süditalien oder auch auf den Griechischen Inseln gemeint. Zu den absoluten Grundlagen zählen hier vor allem stärkehaltige Lebensmittel wie Nudeln, Brot, Kartoffeln, Reis oder Polenta (Maisgrieß), was bei keiner Mahlzeit fehlen darf. Viel wichtiger sind jedoch viel frisches Obst und Gemüse sowie auch Hülsenfrüchte. Darüber hinaus herrscht gerade in den südlichen Ländern ein sehr reiches Angebot an fangfrischem Seefisch wie Dorade, Makrele, Thunfisch oder auch Oktopus – all diese Arten sind sehr reich an Eiweiß und eine gute Protein-Ergänzung zu Milchprodukten wie Käse und Joghurt.

Hochwertige Fette sind gut für den Körper

Als wichtigste Fettquelle der südlichen europäischen Länder gilt nach wie vor das Olivenöl. Kaltgepresst und möglichst unbehandelt enthält es die meisten Nährstoffe und ist somit nicht nur bestens dazu geeignet, um Gemüse anzubraten, sondern auch, um andere Gerichte mit einigen Tropfen zu veredeln. Zusammen mit Knoblauch, der auf das Brot gerieben wird, schützt es die Blutgefäße und das Herz.

Mit Nüssen, Samen und Kräutern experimentieren lohnt sich und schmeckt

Ab und zu wirkt eine kleine Handvoll Nüsse oder Samen über Salate Wunder: Walnuss- oder getrocknete Sonnenblumenkerne schmecken nicht nur im Müsli, sondern auch in anderen Gerichten sehr gut. Sie sind eine wichtige Fettquelle und versorgen den Körper langfristig mit Energie. Und natürlich dürfen Kräuter nicht fehlen: Oregano, Thymian, Fenchel, Anis, Salbei und Rosmarin sind die essenziellen Gewürze aus der mediterranen Küche – hier darf ruhig experimentiert werden. Wie wäre es zum Beispiel mit Orangen-Thymian-Pasta oder auch mit Rosmarin-Kartoffeln aus dem Ofen? Die Vielfalt der Möglichkeiten ist riesig.

Kulinarische Highlights in Barcelona

Eine Städtereise nach Barcelona bietet viele leckere Erlebnisse und schmackhafte Gerichte. Einige davon sind typisch katalanisch und es gibt viele Varianten der Paella. Glasierte Maronen, luftgetrockneter Thunfisch und ausgezeichnete Weine – dies sind nur ein paar der Köstlichkeiten die man genießen kann.

Schmackhafte Sehenswürdigkeiten in Barcelona

Es gibt ein paar Insider-Tipps, die für wahre Gourmets schon zu Sehenswürdigkeiten geworden sind. Dazu zählt zum Beispiel das Carrer Baluard 56, ein Restaurant, das auch gerne von Einheimischen besucht wird. Im August ist es geschlossen, aber sonst ist es ein lebhafter und freundlicher Ort, der berühmt ist für seine bombas (mit Fleisch gefüllte Kartoffelbällchen, die in Paniermehl gerollt wurden). Die hausgemachte Salsa del diablo ist die schärfste Sauce, die man dort bestellen kann. Sehr bekannt ist Barcelona für seine frischen Meeresfrüchte, wie Venusmuscheln oder bacallà (Kabeljau). Eine gute Auswahl, um ein schönes Essen in der Nachmittagssonne zu sich zu nehmen, gibt es auch im Carrer de Girona 162, wo man viele Tapas, Gambas und für die Vegetarier auch eine Gemüse-Paella mit Ziegenkäse bekommt.

Für Hedonisten und wahre Genießer ein Geschmacksparadies

In Barcelona gibt es viele außergewöhnliche Geschmackserlebnisse, die man entdecken kann: Albondigas (Fleischbällchen), papas arrugadas (Kartoffelbrei mit Koriander-Sahne) oder Wild-Pasteten sind einige davon. Die ganze Stadt ist ein Mekka für Feinschmecker, selbst wenn man nur mit einem kleinen Budget unterwegs ist, denn viele Restaurants und Bars bieten zum Mittag spezielle Preise an (menu del dia). Zum Mittagessen nimmt man sich gerne Zeit und zelebriert es bei einem Glas Wein. Im Menü enthalten sind oft ein Getränk, die Vorspeise, das Hauptgericht und ein Dessert enthalten. Natürlich kann man auch unterwegs essen, die kleinen Snacks wie frittierte Tintenfische oder Calamaris kann man auf seinen Ausflügen essen. Die Speisekarten werden in vielen Gaststätten auf Englisch angeboten, sodass einer echten Schlemmerreise durch Barcelona nichts im Wege steht.

No MSG

No MSG 1 No MSGDer Kochkurs hatte ja doch was gutes. Ich konnte mir einen der wichtigsten Sätze für die Thailand Reise aufschreiben lassen:”Mai Sai Pong Choo Rod” – Kein MSG!

Was hat es mit dem MSG auf sich das die Thais lieben und an jedem Straßenstand und in fast jedem Restaurant ins Essen kippen?
Monosodium glutamate oder auf Deutsch: Mononatriumglutamat oder E 621 wird in Kristall Form verwendet. Es kommt ein kleines Löffelchen davon jedes Curry, Phad Thai oder Tom Yam Goong. Deshalb hat das Thai Essen in Thailand auch gar so viel Geschmack. Wer auf zusätzlich E Nummern im Essen verzichten mag kann sich das Bild oben ja ausdrucken. In Wikipedia lässt sich nachlesen dass E 621 keine gesundheitsschädliche Wirkung hat, ich bin dennoch der Ansicht dass gute Zutaten und ordentliche Zubereitung kein Glutamat brauchen.

Kochkurs in Chiang Mai Thai Cookery School

KOchkurs 41 Kochkurs in Chiang Mai Thai Cookery SchoolBei einem Kochkurs war ich natürlich auch. Die Chiang Mai Thai Cookery School wird im Reiseführer von Stefan Loose wärmstens empfohlen, woran man schon merkt, dass Herr Loose ein Schriftsteller aber kein Koch Enthusiast ist. Ich konnte mir nicht nehmen lassen die Landesküche etwas näher kennen zu lernen und bin dem Tipp im Führer gefolgt. Was auf den Fotos sehr nett aussieht stellte sich recht schnell als Touri-Falle heraus. Ein Haufen ahnungsloser Reisender wird von einem Team professioneller Entertainer durch verschiedene Rezepte manövriert wobei der Fokus nicht wirklich auf dem Kochen liegt. Leider sind keine professionellen Köche unter den Entertainern. Jeder der Entertainer hat ein Rezept einstudiert und weiß dies mit Humor und erprobten Sprüchen vorzutragen. Wenn man genau nachfragt hat niemand viel Kocherfahrung.
KOchkurs 3 Kochkurs in Chiang Mai Thai Cookery School
Was man dem Veranstalter lassen muss, ist das die Location für 20 Teilnehmer genügend Platz bietet und man sich nicht auf die Füße tritt. So kann man das Programm schnell durchlaufen: 30 Minuten Vorkochen vom Entertainer. Dann in 5 Minuten das Gericht nach kochen und in weiteren 5 Minuten das Gericht essen. So spielt man 6 Gerichte in wenigen Stunden durch. Viele kleine einheimische Helfer und Helferinnen erinnern einen unermüdlich an die Arbeitsschritte die anstehen: “cut onion, now”, “put curry paste” bekommt man zu hören.
KOchkurs 1 Kochkurs in Chiang Mai Thai Cookery School
Von den Helferlein wird auch alles fein säuberlich vorbereitet. Man muss den Knoblauch nicht selber schälen. Eigentlich ist das Hands on bei diesm Kochkurs ein fake.

Für alle die lieber bekocht werden als selber zu kochen und die auch keine hohen Ansprüche an detaiertes Know How stellen ist der Kurs genau das Richtige – ein Zeitvertreib.

 

Der “berühmte” Gründer der “Kochschule”, Herr Sompon Nabnian ist übrigens dort nicht anzutreffen. Der sitzt irgendwo und Zählt sein Geld. Bedenkt man dass das Einkommen in Thailand im Schnitt etwa bei 250 Bath pro Tag liegt und Herr Nabnian 1350 Bath pro Tag pro Teilnehmer verrechnet, kein Wunder. Der Tourist ist ja auch gut unterhalten, dem ist die Abzocke egal.

Kalte Hunde

Für die Thais ist der Winter im Norden richtig kalt. Schon in Bangkok wurde ich gewarnt, dass es in Chiang Mai deutlich kälter sei und man sich gut darauf vorbereiten sollte. Was die Thais darunter verstanden wurde mir erst klar als ich hier ankam. Die Temperatur liegt unter 30 Grad, so etwa bei 23-26 unter Tags und um die 20 Grad Nachts. Nicht nur die Einheimischen tragen Handschuhe, auch die Hunde werden vor der Kälte beschützt.
CHiang Mai Tempel 5 Kalte Hunde

Bello und Wuffi werden im Tempel nicht nur mit Futter versorgt sondern auch noch gekleidet, damit sie nicht frieren. Die beiden sind nur einige Beispiele, man sieht hier hunderte on frei laufenden Tempel und Straßenhunden die um diese Jahreszeit ein Jäckchen tragen.

CHiang Mai Tempel 4 Kalte Hunde