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Wenn der Rotwein auf der Tischdecke landet

Bei einem geselligen Beisammensein oder einem romantischen Abendessen kann es schnell geschehen, dass man im Eifer des Gefechts ein Glas Rotwein umkippt und sich der rote Rebsaft großflächig auf der Tischdecke ausbreitet. Sicher gehört dieses Szenario zu den weniger erfreulichen Dingen, die sich sehr störend auf ein leckeres Abendessen auswirken, denn Rotwein ist dafür bekannt, dass die Fleckentfernung schwierig ist.

Auch gibt es zahlreiche Tipps und alte Hausmittel, die mehr oder weniger erfolgversprechend sind. Dass Rotweinflecken nur sehr schwer zu entfernen sind, liegt vor allem daran, dass Rotwein neben seiner intensiven Farbe zusätzlich Gerbstoffe enthält, die sich dauerhaft im Gewebe der Tischdecke festsetzen können. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Fleck eintrocknet und nicht sofort entfernt wird. Genau deshalb ist es ratsam, den Rotweinfleck so schnell wie möglich zu bearbeiten, auch wenn hierdurch der gemütliche Abend vorübergehend gestört wird.

 

Sofortmaßnahmen bei Rotweinflecken auf der Tischdecke

Welche Sofortmaßnahmen eingeleitet werden, um Rotweinflecken zu vermeiden, hängt von der Farbe und des Materials der Tischdecke ab. Doch egal, ob Baumwolle oder ein anderes synthetisches Material, wichtig ist vor allem, dass der Fleck sofort behandelt wird. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass möglichst viel der Flüssigkeit aus dem Gewebe entfernt wird. Hierzu wird gerne auf Salz zurückgegriffen, da dieses die Flüssigkeit bindet und aus den tiefen Gewebestrukturen herauszieht. Allerdings ist es nicht ratsam, das Salz bis zum nächsten Tag auf der Tischdecke zu lassen, da sich sonst Ränder bilden, die sich dann nur sehr schwer entfernen lassen.

Bei allen Farben und Textilarten ist es sinnvoll, möglichst viel der Flüssigkeit mit einem saugfähigen Tuch abzutupfen, wobei man keinesfalls reiben sollte.

Bei weißen Tischdecken ist es günstiger, ein weißes Tuch zu verwenden, um zu vermeiden, dass Farbstoffe aus farbigen Tüchern die einst weiße Tischdecke verunstalten. Nachdem der Rotwein abgetupft wurde, kann man mit viel Salz hartnäckige Rotweinflecken dauerhaft beheben. Das Salz sollte nur kurz auf der Decke verbleiben, während das Abendessen in Ruhe fortgesetzt wird.

Anschließend wird das Salz mit viel kaltem Wasser, am Besten Mineralwasser ausgespült, da Kohlensäure im Mineralwasser den Rotweinfleck aktiv behandelt. Aufgrund der Säure kann man auch Weißwein oder Zitronensaft zum Ausspülen verwenden.

Noch mehr Tipps gibt’s auf http://www.edelste-weine.de/rotweinflecken-entfernen-tipps-hausmittel-weisswein-teppich-sofa/.

Nach dem gründlichen Spülen ist es hilfreich, flüssiges Waschmittel auf den Fleck zu geben, bis zum nächsten Tag einwirken zu lassen und die Tischdecke am nächsten Tag zu waschen.

Weiße Textilien können notfalls auch mit farblosen Bleichmitteln vorbehandelt werden, bevor sie in der Waschmaschine gewaschen werden.

Ganz wichtig ist, dass der Rotwein nicht eintrocknet, denn dann ist es beinahe unmöglich, den Rotweinfleck vollständig zu entfernen.

Sekt und Prosecco in Dosen

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Prosecco und Sekt in Dosen

Ich stöbere sehr gerne im Internet, vor allem auf Blogs. Dabei stoße ich immer wieder auf sehr amüsante und kuriose Beiträge. Auf der Blog von den Kollegen vom Edelste Weine Blog wurde ich auf eine interessante Mode-Erscheinung der Getränkeindustrie aufmerksam gemacht: Sekt, bzw. Prosecco in Dosen. Dass es so etwas überhaupt gibt, was mit bis dato nicht bekannt, dank Blogger Kollegen Hans-Jürgen Schwarzer bin ich nun etwas schlauer.

Er hat tatsächlich in seinem Dosen Sekt und Prosecco Test unterschiedliche Produkte von REWE, Penny, Netto, Lidl und Aldi getestet und ist, so sagt er, dabei nicht erblindet. Der Test ist sehr ausführlich und es wird sogar ein Gewinner gekürt. Den will ich aber hier nicht verraten, dazu schaut ihr lieber selber auf dem Blog vorbei.

Der Gedanke an ein Glas Prosecco löst bei den meisten sicher die Erinnerung an einen romantischen Abend zu zweit aus. Andere wiederum werden sich vielleicht an den etwas peinlichen Werbeauftritt der spärlich bekleideten Paris Hilton erinnern, als diese im Jahre 2011 Prosecco in Dosen als Partyrenner vorstellte. Weinfreunde werden bei dem Gedanken an Sekt in Dosen vermutlich eher die Nase rümpfen, oder?
Nachdem der Hype um die prickelnden Schaumweine, die zunächst im Hochpreissegment zu finden waren, nachgelassen hat, bieten die Discounter Prosecco in Dosen zu sehr günstigen Preisen an. Für eine 200 ml. Dose zahlt man im Schnitt zwischen 0,69 Euro und 0,99 Euro, die sowohl als weißer Schaumwein oder als Rosé angeboten werden.
Keine Frage, der Preis ist okay, aber können die Schaumweine im Test geschmacklich mit einem guten Prosecco aus der Flasche konkurrieren?

Prosecco aus der Dose: Welche Trauben kommen in den Schaumwein?
Ursprünglich ist Prosecco der Name einer weißen Rebsorte, die ausschließlich im Nordosten Italiens in der Region Venetien angebaut wurde. Aus den weißen Trauben wurden Stillweine, Schaumweine und Perlweine gekeltert.
Nach einer Gesetzesänderung im Jahre 2009 werden die weißen, einstigen Prosecco-Trauben heute jedoch unter dem Namen Glera vermarktet, was den Begriff Prosecco sehr dehnbar macht.
Somit können die Schaumweine, die man heute in Dosen kaufen kann, aus allen erdenklichen Rebsorten stammen. Die leicht schäumenden Perlweine werden unter dem Namen „Vino frizzante“ angeboten und sind leicht mit Kohlensäure versetzt.
Eine genaue Herkunftsbezeichnung oder auch Details zu den Rebsorten, die zur Herstellung des Spritzgetränkes verwendet wurden, wird man vergeblich suchen. Dass es sich bei dem günstigen Preis um Cuvées handelt, also Verschnitte mehrerer Rebsorten, dürfte auch Denjenigen klar sein, die sich nicht unbedingt zu den Weinkennern zählen. Wenig prickelnd ist allerdings, dass dem Geschmack der Prosecco-Sorten mit allen erdenklichen Fruchtsäften auf die Sprünge geholfen wird, was zur Folge hat, dass einige Schaumweine über einen ausgeprägten Fruchtgeschmack verfügen. Bei weißem Prosecco dominiert häufig ein Zitronengeschmack, bei Rosé-Sorten überwiegt wiederum Himbeer oder Erdbeer.

Prosecco in Dosen: Das absolute No-Go?
Neben dem Preisunterschied, der sich zwischen Prosecco in Dosen der Discounter findet, unterscheiden sich auch diese im Geschmack. Was jedoch nicht heißen soll, dass die günstigsten Vino frizzante Schaumweine weiß oder rosé von Lidl und Aldi im Test schlechter abschneiden als der Prosecco einer anderen Supermarkt-Kette. Im Gegenteil, die Schaumweine der beiden Discounter besitzen einen prickelnden, frischen Geschmack mit einem runden Abgang, der nicht durch einen Fruchtsaftgeschmack oder gar einen metallischen Dosengeschmack gestört wird.

Fazit:
Für ein romantisches Abendessen ist Prosecco in Dosen sicher nur bedingt zu empfehlen. Eine feierliche Flasche Sekt, Champagner, Prosecco oder Wein wird zu diesem Anlass sicher mehr Eindruck machen. Doch für zwischendurch zum Picknick, einer Fahrradtour oder Ähnlichem, können wir Prosecco in Dosen bedingungslos empfehlen. Ein kleiner Geschmackstest durch die Kaufhausregale kann sicher nicht schaden…